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Kontakt

Naturheilpraxis
Rüdiger Klingberg

Trift 3 - Amelhausen
26197 Großenkneten

Tel: 04433-939042

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Dynamische WirbelsäulenTherapie nach Popp®

Die „Dynamische WirbelsäulenTherapie nach Popp®" wird in Deutschland von authorisierten Behandlern seit 2004 weitergegeben (www.dw-popp.de), da die Begründer, Helga und Eberhard Popp ihre Lehrtätigkeit eingestellt haben. Seit dieser Zeit wurde und wird die Therapie noch einmal grundlegend erweitert und verbessert, so daß man sie heute zwischen Manueller Therapie und Osteopathie ansiedeln kann. Wobei Ihre Einfachheit, Präzision und hohe Effizienz sie von anderen Therapien unterscheidet - mit wenigen Behandlungen werden oft kleine und große Wunder vollbracht.

Grundsätze

Anfang der 90-er Jahre erlernten Helga und Eberhard Popp die Dorn-Therapie bei Dieter Dorn (Allgäu). Im Laufe der Jahre erweiterten sie die Therapie um einige wichtige Entwicklungen, u.a. die Dreidimensionale Beckenstatik und die schmerzlose Korrektur der Wirbel über Druckpunkte und Muskelzug. Daraufhin gaben sie ihr einen eigenen Namen. Seit 2004 wird die DWP von mehreren authorisierten Ausbildern weiterentwickelt und verbessert

Grundsätzlich wird als erstes die Beinlänge und der Beckenschiefstand so korrigiert, daß der/die PatientIn wieder gerade durchs Leben gehen kann. Ein Schiefstand bewirkt auf lange Sicht Muskelverspannungen und Schmerzen.

Ein großer Vorteil der Dynamischen Wirbelsäulentherapie nach Popp® ist die dreidimensionale Korrektur der Beckenstatik. Es werden Blockaden gelöst und Verdrehungen und Fehlstellungen mit gezielten Griffen korrigiert.

Ein weiterer Vorteil ist die sehr sanfte Korrektur von Wirbelfehlstellungen. Die Wirbel, die seitlich, nach innen oder außen verschoben sein können, werden über Druckpunkte und den gezielten Muskelzug wieder in die richtige Lage gebracht.

Sind Wirbel verschoben, können sie auf die Nerven, die über das Rückenmark kommen und zwischen den Wirbelkörpern austreten, drücken. So kommt es zu Schmerzen (die Hauptursache einen Therapeuten aufzusuchen). Dies kann in den meisten Fällen sofort korrigiert werden. Bei Bandscheibenschäden sind meist mehrere Behandlungen notwendig.

Die DWP ist eine ganzheitliche Behandlungsform, die sich durch sanfte und dauerhafte Korrektur auszeichnet. Sie eignet sich zur Behandlung von schmerzhaften Rückenbeschwerden, als Vorsorgemaßnahme und zur Diagnose und Behandlung von Erkrankungen innerer Organe.

Statik

Ein verbreitetes Problem ist, daß fast kein Mensch wirklich gerade ist, sei es durch die Konstitution bedingt oder erworben. Entweder scheint ein Bein zu lang, das Becken hat einen Schiefstand (wird häufig fehldiagnostiziert) oder es gibt andere Fehlstellungen. Diese Probleme werden als erstes korrigiert, was in über 95 % der Fälle auch funktioniert.

Nach der Messung der Beinlänge wird diese durch eine gezielte Bewegung ausgeglichen (im Anschluß an die Behandlung werden diese und andere notwendige Übungen dem Patienten gezeigt). Nach der Messung des Beckenschiefstandes wird dieser durch die leichte Überdehnung der schwachen Muskulatur behandelt; auch hier, wie fast gundsätzlich gibt es eine Übung, die einige Zeit zu Hause ausgeführt wird. Ein Schiefstand bewirkt auf lange Sicht Muskelverspannungen und Schmerzen, sowie evtl. eine Gelenksschädigung der Hüfte.

Dreidimensionale Beckenstatik

Die Beckenstatik wird im allgemeinen sehr vernachlässigt, sowohl von schulmedizinischer als auch von heilpraktischer Seite. Nur wenigen scheint bewußt zu sein, welch enorme Auswirkungen Fehlstellungen des Beckens haben können, dies reicht von Pseudoischialgie bis zu Menstruationsproblemen, Blasen- und Verdauungsstörungen.

Im vorigen Kapitel wurde schon der Beckenschiefstand erwähnt.

Hinzu kommen jetzt noch Blockaden in Vorschreit- oder Rückschreitstellung, Beckenverschiebungen, Blockaden des Kreuzbeins und Verwringungen des Kreuzbeins, sowie Innen- und Außenrotation der Hüftschaufeln.

Dies ist ein recht aufwendiger Schritt in der Behandlung. Jede Fehlstellung muß diagnostiziert, korrigiert und wieder kontrolliert werden. Die Korrekturen sind meist schmerzfrei, die Muskulatur wird zwar teilweise gedehnt, aber bei richtiger Anwendung kann sie nicht geschädigt werden. Auch hier gibt es für einige Probleme Selbsthilfeübungen, manche Korrekturen kann aber nur ein/e TherapeutIn ausführen.

Wirbelsäule

Alle Abschnitte der Wirbelsäule werden mittels Sichtung und Tastung untersucht. Fehlstellungen zeigen sich meist durch Schmerzhaftigkeit des jeweiligen Wirbels. Wirbel können seitlich oder nach innen oder außen verrutschen, auch rotieren/blockiern. Hierbei handelt es sich nicht um cm, sondern eher um mm oder 10-tel mm. An irritierten Wirbeln kann es auch zu Ablagerungen oder Schwellungen kommen, die ein Verrutschen der Wirbel vortäuschen. Die Folge davon ist eine Reizung der Nerven, die seitlich der Wirbelsäule austreten. Im schlimmsten Fall kann es bei verrutschten Wirbeln zu Bandscheibenvorfällen kommen, die oft mit starken Schmerzen, Kribbeln, Kraftlosigkeit und/oder Funktionsstörungen von Organen und Muskeln einhergehen.

Ein Ziel der Dynamische Wirbelsäulentherapie nach Popp® ist es diesem vorzubeugen; wenn nicht möglich zu versuchen, durch eine Korrektur der Wirbel auch der Bandscheibe zu helfen.

Es können aber auch innere Organe, Muskeln und Haut irritiert oder von der nervlichen Versorgung teilweise abgeschnitten sein. Hier kann man durch Wirbelkorrektur deren Versorgung verbessern, wodurch die Möglichkeit besteht, auch Erkrankungen oder Funktionsstörungen innerer Organe positiv zu beeinflussen. Umgekehrt können innere Erkrankungen dazu führen, daß sich Wirbel verschieben.

So kann z.B. Migräne und Schwindel, KISS-Syndrom, Konzentrationsstörungen u.ä. über die Korrektur des Atlas (1. Halswirbel), und auch der anderen Halswirbel, oft ganz erstaunlich gut behandelt werden. Viele sogenannte innere Erkrankungen sprechen auf die Behandlung der Wirbelsäule an.

Die verschobenen Wirbel werden über Muskelzug und Druckpunkte korrigiert (Irritation der Muskeln und dadurch bedingtes  „Loslassen"), wobei die/der Behandelte die Aktion ausführt und die/der TherapeutIn entsprechende Punkte hält. Durch die eigene Aktion des Körpers erreicht man eine gute Stabilität.

Letzte Aktualisierung: 01.01.2013